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17.06.2008 - 14:30 von marc



Der SV Eintracht Apfelstädt bedankt sich auf diesem Wege recht herzlich bei allen Sponsoren und Gönnern des Klubs. Ein Extradank geht zudem an:


Sven Hühner

Rainer Hohmann

Frank Hühner

Michael Ritter






EINTRACHT LÄDT ZUM SPORTFEST




Freitag, 15. Juni 2012
18.00 Uhr Fußballspiel alte Herren SV Eintracht Apfelstädt - Sundhausen
21.00 Uhr Zeltdisco der Jugendkirmesgesellschaft Apfelstädt am Sportplatz


Samstag, 16. Juni 2012
10.00 Uhr Kegelwettkämpfe
10.00 Uhr Ermittlung der "Apfelstädter Schützenkönige 2012"
13.00 Uhr Tischtennisturnier
13.00 Uhr Volleyballturnier
11.00 Uhr Fußballfreundschaftsspiel F - Junioren (2 x 20 min)
12.00 Uhr Fußballfreundschaftspiel B - Junioren (2 x 35 min) - Großfeld
14.00 Uhr Gymnastik für Jung und Alt in der Turnhalle
14.45 Uhr Punktspiel der 2. Männermannschaft SV Eintracht Apfelstädt II - Remstädt II
17.00 Uhr Tauziehen und Nageln, Fassrollen
20.00 Uhr Tanzabend im Festzelt mit Live Band "Color" aus Ichtershausen



Sonntag, 17. Juni 2012
10.00 Uhr Kegeln für jedermann, Preiskegeln
10.00 Uhr Sportfestläufe /Bambini-/ Grundschullauf und 2 km-Apfelbaumlauf
10.00 Uhr Fußballfreundschaftsspiel der Freizeitfußballer - Großfeld
12.30 Uhr Fußballfreundschaftsspiel der Freizeitfußballer - Kleinfeld
14.00 Uhr Kaffee und selbstgebackener Kuchen im Festzelt
14.00 Uhr Kinderschminken, Glücksrad,
14.30 Uhr Punktspiel der I. Männermannschaft Eintracht Apfelstädt I - Eintracht Gotha



DÜRFTIGER AUFTRITT BEIM 1:4 IN WALTERSHAUSEN



Waltershausen - Apfelstädt 4:1 (3:1).
Auf die Eintracht kommen schwere Zeiten zu. Nach einer vor allem in der zweiten Halbzeit schwachen Vorstellung unterlag die Schulze-Elf in Waltershausen völlig zu Recht mit 1:4 und bleibt damit weiter im Keller stecken.
Dabei hätte die Begegnung perfekt für unsere Eintracht starten können. Nur drei Minuten waren gespielt, da ließ der Torwart einen Freistoß prallen, doch setzte Schunke den Ball neben das Tor. Es war der Start einer flotten Partie, in der Waltershausen zunächst durch gnadenlose Effektivität glänzte. Mit der ersten Chance gingen die Hausherren in Front. Niklas jagte aus 20 Metern einen Freistoß genau ins Eck (10.). Ein schöner Treffer, auch wenn der Ball durch die Tatsache, im Torwarteck gelandet zu sein, sicher nicht ganz unhaltbar schien. Die Gäste hatten sich von diesem Schock noch nicht erholt, da klingelte es erneut im Kasten. Über eine schnelle Kombination wurde die Abwehr ausgehebelt, in der Mitte musste der Waltershäuser Ranke nur noch den Fuß hinhalten (15.).
Der Treffer war typisch für die gesamte Begegnung. Während sich Waltershausen gedanklich schneller präsentierte, den Ball schnell laufen ließ und bei Gegenangriffen der Eintracht den Ballführenden im Mittelfeld taktisch clever foulte, standen die Gäste oftmals nur Spalier.
Immerhin konnte dieses Manko in der ersten Halbzeit noch durch die schnellen, langen Bälle ausgeglichen werden, die stets für Gefahr sorgten. Schunke hatte das 2:1 auf dem Fuß, wurde jedoch abgeblockt (23.). Und K. Ellingers Flanke auf den freien Schulze verhinderte ein Waltershäuser im letzten Moment. So war aber das 2:1 durch Schulze, der eine Ecke direkt verwandelte, durchaus verdient (28.). Unglücklicherweise prallten bei dieser Aktion der Torwart und ein Abwehrspieler derart zusammen, dass Letztgenannter vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht werden musste. Schiedsrichter Deubner unterbrach danach für 15 Minuten die Begegnung - eine gute und richtige Entscheidung.
Ärgerlicherweise brachte sie unsere Eintracht aber aus dem Rhythmus. Nach Wiederanpfiff waren keine zwei Minuten gespielt, da schaffte es Naumann nicht, seinen Gegenspieler entscheidend zu stören. Nach Doppelpass schob Koch zum 3:1 ein (35.) und stellte den Abstand wieder her.
"Hier geht noch was", dachten sich wohl einige der mitgereisten Gäste, doch wurden sie im zweiten Durchgang bitter enttäuscht. Wer dachte, Apfelstädt würde sich gegen die Niederlage stemmen, sah sich getäuscht. Immer wieder leisteten sich unsere Jungs Abspielfehler, rückten bei eigenen Angriffen zu langsam hinten raus, um ein Übergewicht zu schaffen. Und sie brachten es nicht mehr fertig, die indivivduell besseren Gastgeber durch Kampf in Schach zu halten. Vorne wurden die Bälle nicht gehalten, oftmals der nebenstehende Mann übersehen - kurzum, Hälfte zwei wurde aus Gästesicht ein einziges Desaster.
Immer wieder sah die Abwehr um Werner heranstürmende Waltershäuer auf sich zukommen, da im Mittelfeld keiner mehr gegenhielt. Glücklicherweise, muss man sagen, wurden die Auflösungserscheinungen nicht schlimmer bestraft, weil die Hausherren mit ihren Chancen derbe schluderten. Locker hätten es gegen teilweise lustlos agierende Apfelstädter drei oder vier Gegentore sein können. So war es nur Bach, der nach uneigennütziger Ablage Ortlepps noch zum 4:1 traf. Bezeichnend für das Spiel: B. Ellinger reagierte zu langsam und hob so die Abseitsfalle der restlichen Verteidigung auf.
Dass einige der Akteure den Schlusspfiff geradezu herbeisehnten, passte ins Bild einer Leistung, die Sorgen machen muss. Derart willenlos kann und darf man sich im Abstiegskampf nicht präsentieren. Deshalb wollte Trainer Schulze auch nicht den Vorwurf gelten lassen, dass einige Stammspieler nicht konnten oder angeschlagen ins Spiel gingen.
So bleibt ernüchternd festzuhalten: Ohne eine klare Leistungssteigerung wird es mit dem Klassenerhalt nichts. Denn nicht immer patzt auch die Konkurrenz.
SVE: A. Fäth, Reich, Werner, von Rüsten (33. Naumann), Bonk, B. Ellinger, Thomßen, Grau (70. Krupke), Schulze, K. Ellinger, Schunke.
T.: 1:0 Niklas (10.), 2:0 Ranke (15.), 2:1 Schulze (28.), 3:1 Koch (35.), 4:1 Bach (74.).



Apfelstädt II - Großfahner II 4:3 (3:2).
Fast hätte sich der laxe Auftritt noch gerächt, doch sorgte Bube mit seinem dritten Tor doch noch für den Siegtreffer (70.) und der perfekten Bilanz der Eintracht-Reserve. Zunächst schien alles nach Wunsch zu verlaufen. Bube brachte Apfelstädt mit einem schnellen Doppelpack in Front (8./10.), Franke legte mit seinem ersten Tor für uns sogar zum 3:0 nach (28.). Doch die scheinbar sichere Führung gegen zunächst schwache Gäste tat dem Spiel nicht gut. Immer wieder schlichen sich Flüchtigkeitsfehler ein, und auf einmal stand es nach Treffern von Schönemann (39.) und Heining (45.) nur noch 2:3, wobei der zweite Treffer haltbar schien.
Nach dem Wechsel folgte sogar die nächste kalte Dusche. Keine zwei Minuten waren gespielt, da egalisierte Haltenhof. Apfelstädt passte sich dem schwachen Kick an, hatte aber glücklicherweise in Bube den Mann in seinen Reihen, der den Unterschied ausmachte.
SVE: S. Gruß, Gräser, Seyring, Hohmann, Rose, Naumann, Alaa, Franke (55. Kritzmöller), Schreiter (46. Kaufmann), Bube, Krupke.
T.: 1:0, 2:0 Bube (8., 10.), 3:0 Franke (28.), 3:1 Schönemann (39.), 3:2 Heining (45.), 3:3 Haltenhof (47.), 4:3 Bube (70.).



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